17 Juli 2018

Sommertop aus der Burda 6/2018


Dieses Top hat es mir schon im Heft angetan. Ich könnte das ganze Juni-Heft der Burda nähen. Diese Griechenland-Strecke ist so schön!!! Bei diesem Top  hab ich mich mal wieder über die Stoffempfehlung hinweggesetzt. Was ich allerdings kaum noch mache. Aber ich bezweifle stark, dass mein Bauch mit Webware hier hineingepasst hätte. Ich wollte ja eh hauptsächlich Sachen nähen, die ich auch nach der Schwangerschaft weiterhin tragen kann. 


Also habe ich mich für diesen süßen Lama-Jersey entschieden. 
Das Top ist an sich eher schlicht, doch kommt es mit einigen kleinen Raffinessen daher, die mir sehr gefallen. Hinten im Rückenteil sind Abnäher mittig gesetzt und vorne gibt es kleine Falten unter der Brust. Die kommen ohne Bauch natürlich besser zur Geltung 😉


Im Heft ziert eine wunderschöne Borte den Hals- und die Armausschnitte, doch leider hatte ich keine passende in meiner Schublade...somit habe ich wieder einen Zierstich genommen, der meiner Meinung nach gut passt. Einer mit Stacheln. Sind ja schließlich auch Kakteen zu sehen....


Die Säume habe ich alle nur 1x umgeschlagen und mit dem Zierstich gesäumt. Also ein ziemlich schnelles Nähprojekt, das ich aber auch gerne nochmal mit Webware und Borte nähen möchte. Gefällt mir einfach sehr und ich denke, so ein weites Top ist auch ganz gut, wenn der Rest-Bauch nach der Geburt noch da ist...😉

Ich wünsche Euch noch einen schönen Juli, ich weiß nicht, ob ich es vor der Geburt nochmal schaffe einen Beitrag zu veröffentlichen...
Ansonsten bald mit Baby 😍 Bis ganz bald,
Eure Kirsten


Schnitt: Burda Style 6/2018, Modell 109A
Stoff: Stoff & Co. München

Falls Marken auf den Bildern zu sehen sind, handelt es sich hier ausschließlich um selbstgekaufte Produkte!! Dieser Post soll auch keine Werbung für Burda sein, es ist lediglich der Schnitt, den ich aus der selbstgekauften Zeitschrift benutzt habe. 

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10 Juli 2018

Hoodie für die Schwangerschaft nähen



(Dieser Post enthält unbezahlte Werbung) Heute zeige ich Euch mein neues Lieblingsstück. Und obwohl es ein extra Schwangerschaftshoodie ist, hab ich mir schon vorgenommen, ihn danach auch noch zu tragen, weil ich die Farbkombi einfach so liebe 😊 Das allerlustigste ist, dass der Pulli haargenau zu meiner DIY-Kliniktasche passt. Völlig ohne Absicht. Das ist mir tatsächlich erst später aufgefallen...

Aber nun zum Pulli: Er stammt aus der Feder von Zwischenmass*, für die ich schon öfter Schnitte Probe genäht habe. Vorne sind Teilungsnähte neben der Brust, in die man auch noch nahtverdeckte Reißverschlüsse einnähen kann, wenn man möchte. So kann man den Pulli nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch noch während der Stillzeit tragen. Das finde ich echt superpraktisch, denn die meisten Stilloberteile sehen eher nach Käthe Dorsch aus 😝


Wenn man den Hoodie komplett aus einem Stoff näht, fallen die RV's sicher auch gar nicht auf. Da ich nicht stillen möchte, habe ich sie ganz weggelassen. 
Ein weiteres tolles Detail sind die Taschen vorne. Eigentlich braucht kein Mensch Taschen, da man nicht wirklich was reintut, aber ich liiiiiiiebe es, wenn ein Kleidungsstück Taschen hat 😊 Hier sind auch noch 3 coole Falten eingearbeitet, die das Teil nochmal ein bisschen besonderer machen. 


Oben an den Ösen habe ich mit ein bisschen Leder verstärkt, das habe ich schon so oft gesehen und fand es immer richtig cool 😊 Meine Kordelstopper sind leider noch nicht angekommen, also müsst Ihr Euch durchsichtige Stopper an den Kordeln vorstellen 😉 
Sonst gibt es nur noch die Bündchen hervorzuheben, die ich auch als Kontrast hervorgehoben hab. 
An der Passform musste ich absolut gar nichts ändern, was mich immer ziemlich begeistert. Er sitzt einfach wie angegossen. Der Bauch passt locker rein und trotzdem fühlt es sich nach Kuschelhoodie an und nicht zu eng. Absolutes neues Lieblingsstück. Ich bin schon ganz gespannt, wie er ohne Bauch aussieht 😊

Meine 'Schnell-Noch-Vor-Der-Geburt-nähen-Liste' ist noch ziiiiiemlich lang, also werdet ihr hoffentlich wieder bald etwas hier zu sehen bekommen.

Ganz liebe Grüße,
Eure Kirsten










Stoff: Gütermann Jersey* (wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt), wo ich den türkisen Stoff her habe, kann ich mich beim besten Willen nicht dran erinnern 😁
Schnitt: Zwischenmass* (wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt)


Die wiedergegebene Meinung ist zu 100% meine eigene und nicht von Zwischenmass beeinflusst worden. 

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28 Juni 2018

Kliniktasche selbernähen

Keine Ahnung, warum es mir bei dieser Schwangerschaft so wichtig ist, dass alles schön und perfekt ist....soweit sind alle großen Projekte tatsächlich fertig 👍Gestern habe ich noch schnell ein Regal für die Terrasse gebaut (sogar mein Kleiner meinte: 'Mami, bist du verrückt, mit der Stichsäge zu arbeiten, wenn Du so einen Bauch hast?' Upsi 😁), alles aufgeräumt draußen und den Wickeltisch fertig gebaut....und vor ein paar Wochen habe ich mir eine wunderschöne Kliniktasche genäht 😍 Bin so oberverliebt!!!!

In der neuen Burda Accessoires ist eine Weekender-Tasche drin, die Nine von Delari noch einmal anders designt hat. Und dieses Design hat es mir total angetan mit den drei verschiedenen Kunstlederfarben...

Das hier ist Nines Tasche: 


Ich hab das ganze Netz abgesucht, aber momentan gibt es gerade überhaupt kein rosanes Kunstleder....also musste ich mich für andere Farben entscheiden. Besonders das mintfarbene Kunstleder von Stoff & Co. ist mir da ins Auge gestochen. Soso schön 😍


Also habe ich mich für mint, petrol und rosa (einen kleinen Rest hatte ich noch) entschieden. Den Karabinerhaken, den Nine als Verzierung an ihre Tasche gemacht hat, fand ich auch total toll, aber ich hab mich dann für eine pinke Schnalle entschieden, das fand ich als Kontrast noch cooler 😊 Einen Tassel hab ich nach ihrer Anleitung für die Seite auch noch gemacht. Hier könnt Ihr ihre Anleitung sehen. Die Vorderseite wird danach gemacht und den Rest könnt Ihr dann nach der Burda Anleitung nähen. 

Vorne auf die kleine Extratasche musste bei mir noch ein cooler Patch-Aufkleber her. Von einer lieben Freundin habe ich mal 3 Sets mit Textilaufklebern bekommen, die halten echt supergut!!! Ich fand es besonders lustig OMG zu nehmen bei einer Kliniktasche, haha 😂


Auch solche Buchschrauben wollte ich gerne reinmachen in die Träger oben. Allerdings habe ich erst das verkehrte bestellt und zwar Hohlnieten. Das hat überhaupt nicht funktioniert. Big Failure!!! 
Jetzt habe ich Buchschrauben und werde das mal ausprobieren. Hier seht Ihr noch die verbogenen Hohlnieten....


Ohne die kompliziertere Vorderseite ist die Tasche recht einfach zu nähen. Es gibt zwei Seitenstücke, ein Unterteil und die zwei Seitenteile. Dazu kommen noch die Träger. Ich sehe gerade, dass ich eine Naht bei den Trägern oben vergessen habe. Wenn Ihr da noch einmal eine Quernaht macht, hält es natürlich besser. Hab ich irgendwie verpeilt...


Was ich noch ein bisschen fummelig fand, war das Anbringen der Schnalle, da sie nicht so breit ist wie die Träger, musste ich da improvisieren und die Träger zur Schnalle hin ein bisschen verjüngen, also enger legen. Alle Träger habe ich (wie Nine vorgeschlagen hat im Video) mit Saumfix bebügelt, so dass das  Ganze stabiler ist. 


Was ich nicht gemacht habe und was ich nächstes Mal auf jeden Fall anders machen würde....das Kunstleder würde ich bei der nächsten Tasche mit Vlieseline verstärken, dann hat die Tasche mehr Stand. Wenn sie leer ist, schlackert sie jetzt so rum, das finde ich nicht ganz so schön. 


Aber ansonsten bin ich megaverliebt, besonders auch in das Futter, hihi 😍 Die ganze Stoffkombi gefällt mir supergut!!! Vielleicht habt Ihr ja auch Lust bekommen so eine Tasche zu nähen? Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich nicht wieder unsere uralte hässliche Reisetasche nehmen muss (auch wenn kein Schwein darauf achtet während einer Geburt, haha 😜)

Habt einen schönen Tag und schaut mal bei Sew La La vorbei!!



Alle Stoffe sowie die Zeitung sind selbstgekauft und ich erhalte keine Vergütung für diesen Post.














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21 Juni 2018

6 bunte Minikleider nach Burda nähen


Ich bin so unglaublich dankbar für diesen Schnitt!!! Ich wollte mir in dieser Schwangerschaft nämlich so wenig wie möglich Umstandssachen nähen, da ich lieber gern Sachen haben wollte, die ich auch danach noch anziehen kann. Irgendwann fiel mir dieser Schnitt hier ein, erst einmal ist er so schön einfach und schnell zu nähen und außerdem dehnt sich der Jersey so schön, so dass der Bauch auch im jetzigen Zustand noch reinpasst 😉

Und die Kleider leiern trotzdem nicht aus. Nach dem Waschen sind sie jedes Mal so, als sei nie ein Bauch darin gewesen. Das tollste finde ich, dass für das Kleid 1m Stoff reichen, was bei mir sonst nie der Fall ist. Für ein Kleid brauche ich eigentlich immer 2m. Aber hier geht es und es ist luftig und leicht und so lässt sich die Hitze auf jeden Fall auch mit #dickbauch ertragen 😀🌞

Der Schnitt ist von Burda aus dem Jahr 2013, Heft 1, Modell 123B. Kann ich echt nur jedem empfehlen, der ein schnelles Erfolgserlebnis nach einem etwas aufwändigeren Projekt sucht 😀 Und nun muss ich mich dem Mann widmen, bevor das Bett schon wieder zu laut ruft, hihi 😉
Seid gedrückt und bis ganz bald,
Eure Kirsten



















Schnitt: Burda 1/2013, Modell 123B
Stoffe: Alles für Selbermacher
Verlinkt: Sew La La
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16 Juni 2018

Burda Style Influencer-Event am 7. Juni 2018


Huuuu, wie habe ich mich gefreut, als ich zu dem Burda Event am 7. Juni eingeladen wurde. Ich war noch nie bei so einer Blogger-Veranstaltung und ich wusste überhaupt nicht, was auf mich zukommt. Halb hatte ich erwartet meine ganzen Münchner Nähfreundinnen hier wiederzusehen, aber nein, Burda hatte Influencer aus ganz Deutschland eingeladen. 

Bzw. sogar aus Wien kam die liebe Lisa von Fashiontamtam angefahren. Ein paar aus Hamburg, Berlin, dem Ruhrpott....alles vertreten 😊 Steffi von DIY for Baby & Me war die einzige, die auch aus München da war und sie kannte ich noch gar nicht. Eigentlich kannte ich niemanden. Bzw. 'kennen' von Instagram her tut man ja viele, aber persönlich ist es eben doch nochmal was anderes 😊

Aber nun ein bisschen zum Ablauf. Bei der Ankunft gab es erstmal Drinks, kleine Küchlein, Croissants und eine Candy Bar, wohoooooo!!! Leider konnte ich die nicht stürmen, da ich bei Süßem meist sofort das mega Sodbrennen bekomme in der Schwangerschaft, bäh!!
Aber allein zum Anschauen war es schön 😍


Wir, die schon da waren, haben ausgiebig gequatscht und konnten uns ganz in Ruhe kennenlernen. Die Hälfte der Leute steckte nämlich am Flughafen oder Bahnhof fest, weshalb die Willkommensdrinks etwas länger genossen werden konnten. Steffi, Liz und Swantje von Youandidiy, Anna von Einfach nähen, Laura von Lauriemmm und ich konnten also in Ruhe quatschen, trinken und naschen, bevor es mit dem offiziellen Programm losgehen sollte, sobald alle da waren. Christina Kemper und ihre Feen von der Burda Style kümmerten sich rührend um alle und auch Shana, die einen Teil der Chefredaktion darstellt, mischte sich unter uns 'Influencer' (haha, ich hab das jetzt mal in Klammern gesetzt, weil ich mich null so fühle 😂)


Irgendwann trudelte dann auch der Rest ein. Lisa von Fashiontamtam, Henrike von Hillihiltrud, Lisa von Stoffreise, Mark und Marit von Makema, Nine von Delari, Desirée von Twoandahalfseams, Tobias Milse und Jessica von Jessicali. Alles Menschen, die ich schon von Instagram her kannte, die ich aber natürlich persönlich noch nie gesehen hatte. Ich muss sagen live sehen gefällt mir viel viel besser als immer nur Bilder anzuschauen 😉

Nach einer fröhlichen Begrüßung und noch weiteren Drinks gab es einen Vortrag von Christina über die Entwicklung von Burda und einfach ein paar allgemeine Fakten über die Burda Style. 


Im Anschluss daran durften wir mit Tasso, dem anderen Teil der Chefredaktion, ins Stoffzimmer gehen. Huhu, Paradise, kann ich Euch sagen!!! In diesem Zimmer hängen Stoffproben, die für die gesamten nächsten 12 Monate benutzt werden. Ein Jahr vorher geht es auf Stoffmessen etc. und die Stoffproben werden aufgehängt und dann wird ein Jahr im Voraus geplant, was in die Hefte kommt. Der Plan steht also ziemlich fest, mit spontan irgendetwas noch mit reinnehmen ist nicht viel, da die Sachen ja auch produziert werden müssen (in Offenburg), wieder zurück nach München gehen, worauf dann das ganze Procedere folgt mit Shootings etc. 

Ich fand das ziemlich beeindruckend, dass so früh schon alles feststeht!! An den Wänden hängen verschiedene Moodboards, auf denen Inspirationen für die verschiedenen Fotostrecken gesammelt werden. 


Dazu werden dann die Stoffe ausgewählt, die praktischerweise schon im Zimmer hängen. Eine weitere Mitarbeiterin sucht dazu passende Borten, Knöpfe etc. aus und verpasst dem ganzen den richtigen 'Fashionlook'. Mich hat das unglaublich beeindruckt, wie früh das alles festgelegt wird. Dass man ein Jahr vorher schon alle Trends absehen kann....Wahnsinn!! Und dann auch noch mehrere Hefte gleichzeitig produziert....mir rauchte schon vom Zuhören der Kopf!!

Und das Rätsel um die Variationen der Schnitte hat sich auch gelöst. Ich weiß, dass viele (auch ich) sich darüber beschwert haben, dass es von vielen Schnitten A,B,C gibt, aber meist gar keine Variationen zu erkennen waren. Burda möchte auf diese Weise zeigen, wie die Modelle mit unterschiedlichen Stoffen aussehen und würde man tatsächlich so viele Variationen anbieten, müsste die Zeitschrift wesentlich teurer sein, was die Leser dann auch wieder nicht freuen würde....




Besonders die Santorini inspirierte Kollektion aus dem Juni Heft finde ich so suuuuuuper schön!! Zwei Outfits hingen dort im Stoffzimmer, die hätte ich am liebsten mitgenommen, hihi 😁 Der Rock ist einfach nur oberschön und auch das Kleid hat es mir total angetan. Da habe ich schon überlegt, ob ich mir auch eines nähe, was dann mein erstes Stück für nach der Geburt wird 😊




Im Anschluss an diese tolle Erfahrung gab es Mittagessen. Göttlich, sage ich Euch!!! War das alles lecker...Man wusste überhaupt nicht, wofür man sich entscheiden sollte. Also habe ich alles probiert, haha 😉 Das ist das gute am Schwanger sein. Ich hab immer die Ausrede, dass ich für zwei essen muss 😂 

Nach dem Essen gab es einen Vortrag von Shana über die neue Website von Burda. Eigentlich kannte ich die ja schon, aber so ein paar Features waren auch mir neu und ich habe total Lust bekommen herumzustöbern. Besonders auch die ganzen Anleitungsvideos finde ich klasse!


Nach dem Vortrag ging es ins DIY-Atelier, wo wir alle ein kleines Teil aus der aktuellen Burda Accessoires nähen durften. Ein kleines Visitenkartentäschchen. Butterweiches Leder oder auch Korkstoff, zahlreiche Borten, Patches und Tassel standen uns zur Verfügung. Die Schränke im Hintergrund sind zum Bersten voll mit Zubehör wie Bändern, Knöpfen etc. Ein Traum, sage ich Euch!!!! 💓💓💓



Ein paar Modelle aus der aktuellen Kollektion waren auch in dem Raum aufgestellt, in dem wir die meiste Zeit waren. So schön!!! Besonders dieser Zweiteiler hat es mir angetan. Der Stoff sieht in Natura einfach so obercool aus!!! Neon orange und pink 👌 Echt richtig schön!!!


Als wir mit dem Nähen der Visitenkartentäschchen fertig waren, ging es zurück zu Drinks und Kuchen/Keksen und nun stand nur noch Networking auf dem Programm, haha 😉 Es gab auch einen ziemlich modernen Fotobooth,  in dem unzählige lustige Bilder entstanden sind. Ansonsten wurde nur noch nett gequatscht. 

Ich bin total dankbar und glücklich, dass ich dabei sein durfte, liebes Burda-Team!!! Schließlich habe ich mit Burda nähen gelernt, da ist es schon etwas sehr persönliches für mich gewesen 😀
Habt alle einen schönen Tag!!
Eure Kirsten



Meine kleine Visitenkartentasche

*Werbung, da Markennennung von Burda Style
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