How To Style An Asymmetrical Dress






So, heute rumst es hier mal wieder:o) 
Und zwar mit diesem fröhlichen Kleid. Leider kann ich es noch nicht ohne Jacke
oder Cardigan tragen, dafür ist es noch zu kalt. Eigentlich hat das Kleid auch 
Ärmel, doch die habe ich spontan weggelassen, nachdem ich den Stoff gefühlt habe. 100%
Polyester....da schwitzt man ja doch leichter mal drin, deshalb dachte ich mir, ist das
für den Frühling/Sommer mit langen Ärmeln nicht besonders praktisch.


Es ist das Modell 121 aus der April-Ausgabe der Burda. Im Heft in einem ganz dezenten
Apricot, hatte ich eher Lust auf was ausgefallenes und da ich Muster liebe und man 
für dieses Kleid sage und schreibe 4 ganze Meter kaufen sollte (tatsächlich habe ich ca.
3m verbraucht, allerdings auch ohne Ärmel), sprang mich dieser Stoff bei buttinette
sofort an:o) Leider ist er schon ausverkauft:o(




Und was soll ich sagen? Der Schnitt hat es doch ganz schön in sich....
Ich habe mir jetzt erstmal ein Kleiderverbot ausgesprochen. Ich liebe es zwar Kleider
zu nähen, aber es dauert eben auch immer eine ganze Weile und meist schrecke ich 
am Montag Abend hoch und mir fällt ein, dass ich ja noch gar nicht mein Kleid 
für die neue Woche angefangen habe. Und dann denke ich, naja, das ist ja nicht so ein 
schweres Modell....tsss.....und dann sitze ich da und meist geht es auch von der 
Schwierigkeit her, aber es ist so zeitaufwändig, das nervt mich grad ein 
bisschen. 

Aber zurück zu diesem Modell: es ist zwar viel Fitzelarbeit, aber es hat auch Spaß gemacht:o)
Besonders herausfordernd war vorne der Schlitz, da das Oberteil doppelt zugeschnitten, 
also mit demselben Stoff gefüttert ist. Somit muss man einmal von außen, einmal von innen 
nähen, um den Schlitz so gut hinzubekommen. Und bei den Falten über dem Schlitz habe ich 
leider doch mal wieder lauter geflucht, weil der Stoff ständig weggerutscht ist....grrr......
Aber letztendlich war ich stärker, haha;o)




Das Bindeband ist hinten zwischen Ober- und Unterteil eingenäht, also quasi ein
Fake und vorne ist es an den Seiten mit eingefasst, so dass man es dann nach vorne 
bindet. Ähnlich wie bei meinem Lieblingskleid. Wo ich mich wirklich geärgert habe, war 
der Saum. Das ist bei so schiefen Säumen ja immer schwierig, weil man immer irgendwann
so eine Wurst hat beim Nähen und dann sieht es nicht mehr schön aus. Was
macht Ihr da? Einen Rollsaum? Man sollte es einfach nur einmal umnähen, aber mich
hat das nicht so zufriedengestellt. Nach dem Bügeln geht es jetzt, aber da gibt es sicher
schönere Lösungen...

So, und jetzt muss ich schnell in die Autowerkstatt zum Winter- auf Sommerreifen wechseln:o)
Habt einen schönen Tag!!





H&M Jeansjacke // Promod Schuhe // Liebeskind Berlin Tasche 









Kommentare

  1. WOW!!!! Was für ein schönes Kleid! Der Stoff ist doch herrlich für diesen Schnitt, aber ich glaube dir gern, dass dieser Stoff beim Nähen zum Fluchen ist....
    Viel Freude damit! LG Stefi

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  2. Sehr schönes Kleid, ich mag das es Vokuhila :-))) ist. Aber hier bei uns ist es noch viel zu kalt für so ein luftig leichtes Kleidchen. Das mit dem Saum ist wirklich doof. Nur einmal umnähen geht ja auch nicht dann sieht man die Versäuberung. Wahrscheinlich hätte ich ihn mit der Hand angenäht. Liebe Grüße Andrea

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  3. Das Kleid steht dir ausgezeichnet. Wie eine Elfe siehst du aus.
    LG, Fanny

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